Wirtschaft : Qualitätssiegel für Zeitarbeiter

Nürnberger Firma will auch in Berlin neue Maßstäbe setzen

BERLIN(olm).Mit einem "Qualitäts-Paß" der angebotenen Leistung möchte die Zeitarbeit Firma K.Hofmann Personalleasing GmbH, Nürnberg, neue Maßstäbe setzen und beweisen, daß sie im großen Branchenkonzert der rund 3600 Mitbewerber zu Recht einen der ersten fünf Plätze belegt.Garantiert wird vom Management des bundesweit tätigen Unternehmens vor allem die paßgenaue Besetzung des Auftrags, ein ausführlicher Dialog mit den Kunden, Zwischenprüfungen der Mitarbeiter direkt am Arbeitsplatz und Arbeitssicherheitsstandards, die über dem Branchendurchschnitt liegen.Die Firma verpflichtet sich, bei Nichteinhaltung der Qualitätskriterien einen Ausgleich zu leisten. Ingrid Hofmann, geschäftsführende Gesellschafterin der Firma, sagte am Donnerstag in Berlin, dieses neue Gütesiegel sei eine Möglichkeit zu noch mehr Kundennähe.Berlin habe man unter den insgesamt 27 Niederlassungen für den Start dieses in der Art bisher in Deutschland ersten Qualitätspapiers gewählt, weil die Stadt im Zusammengehen zwischen Ost und West eine besondere Herausforderung darstelle. Der Berliner Niederlassungsleiter Eberhard Schöfer verwies auf die gute Auftragslage vor Ort.Erst 1994 gegründet, hat die Niederlassung bei einem Umsatzwachstum von zuletzt 65 Prozent auf 3,3 Mill.DM in Berlin den Sprung unter die ersten Zehn der dicht gestaffelten Branche bereits geschafft.Mit 150 Kunden und 100 externen Mitarbeitern zählt sich Schöfer im Kreise der 300 Mitbewerber in der Stadt inzwischen zu den großen Anbietern von Zeitarbeitskräften.Rund 60 Prozent der im Unternehmen Beschäftigten sind Facharbeiter.Die Hälfte der in Berlin vermittelten Kräfte - die Palette der Berufsgruppen reicht vom Elektriker bis hin zu kaufmännischen Berufen - verfügt über eine abgeschlossene Ausbildung.Den hohen Wachstumsraten folgend, will die Firma in Berlin eine zweite Niederlassung gründen. Der Gesamtumsatz des Unternehmens von 65 Mill.DM in 1996 verteilt sich bei einem Zuwachs von 11 Prozent je zur Hälfte auf die neuen und auf die alten Bundesländer.Die mit festen Arbeitsverträgen ausgestatteten 1700 Beschäftigten der Nürnberger Firma leisteten 1996 rund 15 000 Einsätze.Ingrid Hofmann verwies in diesem Zusammenhang auf die positiven Auswirkungen ihrer Tätigkeit auf den Arbeitsmarkt.Bis zu 40 Prozent ihrer Mitarbeiter werden von den Kundenbetrieben abgeworben. Mit mehr als 35 000 Beschäftigten dieser Branche liegt Nordrhein-Westfalen weit an der Spitze.Das Ende der Schlange bilden Berlin-Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen.

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