Quartalszahlen : Handys belasten Motorola

Umstrukturierungen und ein weiterhin schwaches Handy-Geschäft belasten den US-Konzern Motorola schwer. Pro Aktie wird mit einem Verlust von zwei bis vier Cent gerechnet.

Motorola
Die etwas in die Jahre gekommen Modellpalette macht Motorola zu schaffen. -Foto: AFP

ChicagoDer amerikanische Telekomausrüster und Handyproduzent Motorola hat seine Erwartung für das zweite Quartal gesenkt. Auf Grund der Belastungen durch den geplanten Stellenabbau werde nun aus dem fortgeführten Geschäft mit einem Verlust pro Aktie in Höhe von zwei bis vier US-Cent gerechnet, teilte der weltweit zweitgrößte Handy-Hersteller mit. Das Ergebnis werde durch die Umstrukturierungen mit drei bis vier Cent belastet.

Beim Umsatz rechnet Motorola nun mit 8,6 bis 8,7 Milliarden Dollar statt der bislang angekündigten 9,4 Milliarden Dollar. Verantwortlich für die Schwäche ist vor allem die Handy-Sparte, die mit der von Experten als veraltet eingestuften Modellpalette zu kämpfen hat. Mit einer neuen Version des Verkaufsschlagers Razr will der US-Konzern auf die Erfolgsspur zurückfinden. Für das Gesamtjahr werde aber nicht mehr damit gerechnet, dass die Handy-Sparte profitabel werde, hieß es. Im zweiten Quartal habe der Absatz von Mobiltelefonen bei 35 bis 36 Millionen gelegen. (mit dpa)

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