RABATT-TRICKS : Wie Händler an den Preisen drehen

MONDPREISE



Händler geben Rabatt auf Preise, die sie kurz vor der Aktion erhöht haben. Der Angebotspreis ist dann oft der wahre Verkaufspreis ohne Rabatt. Der Nachweis ist fast unmöglich. Vier bis fünf Tage muss ein Preis ausgeschrieben sein, bevor dann mit einem Rabatt darauf geworben werden darf.

AUSVERKAUFT

Rabatt auf Waren, die nicht mehr auf Lager sind, sind unzulässig. Damit werden Kunden verführt, ähnliche, aber teurere Produkte zu kaufen. Gesetzlich vorgeschrieben ist, dass Sonderangebote in der Regel zwei Tage vorrätig sind.

UVP

Der Vergleich mit der Unverbindlichen Preisempfehlung (UVP) des Herstellers animiert viele zum Kauf, obwohl die UVP zuweilen längst veraltet ist. Statt mit Rabatt wird zum aktuellen Preis verkauft.

MÖBEL

Bei Möbeln ist die Preisgestaltung besonders intransparent. Die Gewinnspannen der Händler sind niedrig, entsprechend scharf ist der Wettbewerb. Weil zum Beispiel individuell konfigurierte Küchen schlecht vergleichbar sind, wird oft mit hohen Scheinrabatten geworben.



SONDERANGEBOTE

Ware, die besonders plakativ beworben oder günstig im Regal platziert wird, muss nicht immer die preiswerteste sein. Marketingexperten sprechen vom Eckartikeleffekt: Einige Preisknüller erwecken beim Kunden den Eindruck, das ganze Sortiment sei billiger. mot

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