Wirtschaft : Rabatte

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Seit dem vergangenen Jahr gehört das Rabattgesetz der Vergangenheit an. Bis dahin durften Händler ihren Kunden keine Preisnachlässe anbieten, die über einen Barzahlungsrabatt von drei Prozent hinausgingen. Damit ist jetzt Schluss: Verbraucher können - zumindest theoretisch - feilschen, so viel sie wollen. Anders sieht es jedoch aus, wenn Händler ihre Preise nicht individuell, sondern in großem Stil absenken wollen. Solche Rabatte auf das gesamte Sortiment oder zumindest auf große Teile können ein Verstoß gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) sein. Dessen Paragraph sieben verbietet Sonderaktionen wie einen zu frühen Start des Sommerschlussverkaufes (siehe Seite 15). Auch Rabattaktionen wie die des Textil-Händlers C & A Anfang des Jahres, der im Zuge der Euro-Umstellung pauschal Preisnachlässe von 20 Prozent gewährt hatte, verstoßen gegen das Gesetz. beh/hej

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