Wirtschaft : Rabattgesetz: Medien

jbh

Das Ende des Rabattgesetzes wird auch für die Medien Auswirkungen haben. Tagesspiegel-Justitiar Christian Eggert erwartet, dass "wir die Mengenrabatte für Großkunden deutlich anders, nämlich maßgeschneidert gestalten können". Bislang seien in Berlin Margen bis höchstens 30 Prozent erlaubt. Andere, "pfiffigere Werbeformen" würden sich ebenfalls ankündigen. "Gut möglich", sagte Eggert, dass Einzelhändler über den bisher üblichen Barzahlungs-Rabatt von drei Prozent hinaus gingen und entsprechende Anzeigen platzieren - beispielsweise "in Form von Gutscheinen". In Ländern ohne Rabattgesetz wie den USA gehen die Sonntagsblätter auf ihre Leser zu, indem sie die Rabatte in einer Ausgabe addieren und die Summe als Kaufargument für die Zeitungen bewerben.

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