Wirtschaft : Rabattgesetz und Zugabeverordnung: Worum es geht

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Rabattgesetz und Zugabeverordnung legen fest, was deutsche Händler im Wettbewerb dürfen. Viel ist das nicht. Das Rabattgesetz erlaubt es Händlern, bei Einkäufen von über 100 Mark einen Preisnachlass von höchstens drei Prozent zu gewähren - sofern die Kunden bar bezahlen. Kostenlose Zugaben dürfen Händler nur dann verteilen, wenn es sich um "geringfügige Kleinigkeiten" handelt - wie Kugelschreiber unter einer Mark oder reklamebedruckte Luftballons - die nicht von der Hauptware ablenken. Das soll den Verbraucher vor Lockvogelangeboten schützen. Prominentes Opfer der Zugabeverordnung ist die deutsche Tochter des Bekleidungs-Händlers Lands End. Ihr Angebot, die bei ihr gekaufte Waren jederzeit umzutauschen, wurde vom Bundesgerichtshof untersagt. Die Werbung, hieß es, lenke von der Hauptsache ab.

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