Wirtschaft : Radikaler Umbau

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KarstadtQuelle hat sich Ende 2004 mit den Banken auf einen Sanierungsplan geeinigt und damit einen Liquiditätsengpass abwendet. Der Plan sieht vor, sich auf das Kerngeschäft zu konzentrieren und sich von einer Reihe von Aktivitäten zu trennen. Bis 2007 sollen zudem 5500 Arbeitsplätze abgebaut werden, die Gehälter sind für drei Jahre eingefroren, beim Management wurden sie um bis zu zwölf Prozent gekürzt. Der Quelle- Katalog wurde in zwei Hauptkataloge geteilt. Die neuen Kataloge gliedern sich in einen Modekatalog und einen Katalog für Wohnen und Technik. 75 kleinere Karstadt-Warenhäuser wurden in eine eigens gegründete Firma überführt, sie sollen bis Ende September verkauft sein. Bis Herbst sollen auch die Einzelhandelsketten SinnLeffers und Runners Point veräußert sein. Die Fachhandelskette Golf House und der Sportfernsehsender DSF haben bereits neue Eigentümer. Tsp

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