RATGEBER : Welche Gesetze schützen und wo es Unterstützung gibt

GESETZE

Zur beruflichen Unterstützung stehen ein ganzes Bündel an Maßnahmen zur Verfügung, die in verschiedenen Gesetzen und Verordnungen geregelt sind und von verschiedenen Stellen organisiert und finanziert werden. Zuständig für berufliche Hilfen sind die sogenannten Rehabilitationsträger: die Bundesagentur für Arbeit, die gesetzlichen Krankenkassen, die Träger der gesetzlichen Unfall- und Rentenversicherung, der Kriegsopferfürsorge, der Jugendhilfe und der Sozialhilfe.

REHA-TEAMS

Erste Ansprechpartner für Betroffene ist die lokale Arbeitsagentur. Fast überall gibt es spezialisierte Reha-Teams, die sich ausschließlich um Menschen mit Behinderungen kümmern. Die Mitarbeiter prüfen, welche Ansprüche und Möglichkeiten es gibt und suchen nach – und wer diese schließlich bezahlt.

INTEGRATIONSÄMTER

Die Integrationsämter sind für Arbeitnehmer und Arbeitgeber wichtige Ansprechpartner. Unternehmen bekommen dort unter anderem Unterstützung dabei, Arbeitsplätze behindertengerecht umzubauen - die Kosten übernimmt das Amt. Schwerbehinderte Berufstätige bekommen über die Integrationsämter unter anderem Arbeitsassistenten, berufsbegleitende Fortbildungen FORTBILDUNGEN

Die bifos-Online-Akademie bietet Weiterbildung für Menschen mit Behinderung, die ihr Leben „inklusiver gestalten wollen“.

Sie wird etwa durch die Aktion Mensch gefördert. Unter anderem wird eine „Peer Counseling Weiterbildung“ angeboten – eine qualifizierte Beratung „von behinderten Menschen für behinderte Menschen“. Informationen unter www.bifos-ok.de oder Tel. 0561- 728 85 40.

Auf der Internetseite

www.myhandicap.de findet sich eine Plattform für Menschen mit Behinderung, die (wieder) in den Beruf einsteigen möchten. Informationen zum Studium und zur Selbstständigkeit mit Behinderung, zu Berufsförderungswerken sowie eine Jobbörse gibt es dort. Es werden auch Workshops angeboten, die beim Berufseinstieg helfen sollen. bak/dma

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