REAKTIONEN : „Jede Sparkasse muss dafür bezahlen“

„Berlin bekommt einen sehr guten Kaufpreis, und Berlin weiß die Bank in guten Händen.“

Klaus Wowereit, Regierender Bürgermeister von Berlin (SPD)

„Das Land, die privaten Kunden und die Wirtschaft können sich darauf verlassen, dass wir das Institut am Standort Berlin weiterführen werden und die Geschäftschancen mit der heutigen Belegschaft erschließen wollen.“

Heinrich Haasis, Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giro-Verbands (DSGV).

„Nachdem der DSGV das mit Abstand beste Angebot abgegeben hat, kann ich sagen, wir haben eine sehr, sehr gute Lösung.“

Thilo Sarrazin, Finanzsenator (SPD)

„Als privates börsennotiertes Institut steht die Commerzbank ihren Aktionären gegenüber in einer ganz besonderen Verantwortung. In dieser Verantwortung haben wir ein entsprechendes

Preisangebot abgegeben.“

Commerzbank

„Jede Sparkasse und damit ihre kommunalen Eigentümer müssen tief in die Tasche greifen. Die Politik in Bund und Ländern sollte sich im Interesse eines europäisch und international wettbewerbsfähigen deutschen Bankensystems nicht als Erfüllungsgehilfe strukturkonservativer Kräfte hergeben.“

Manfred Weber, geschäftsführender Vorstand des Bundesverbandes deutscher Banken

„Der Zuschlag für den DSGV schadet dem deutschen Finanzmarkt. Den politischen Preisaufschlag für die LBB müssen die Sparkassen vor Ort zahlen.“

Frank Schäffler, Finanzexperte der FDP-Bundestagsfraktion

„Für Berlin ist der Erhalt des öffentlichen Bankensektors von zentraler Bedeutung. Die Sparkasse ist kein Auslaufmodell.“

Dieter Scholz, Vorsitzender des DGB in Berlin-Brandenburg

„Der erzielte Veräußerungserlös übersteigt die Erwartungen deutlich. Am Bieterverfahren hatten sich viele interessante Bewerber mit attraktiven Angeboten beteiligt – ein Indiz für die Aufmerksamkeit, die die erfolgreich sanierte Bank und der Standort Berlin in der Finanzbranche genießen.“

IHK Berlin

„Für die langfristig orientierten Aktionäre ist das sehr unerfreulich. Sie haben einmal der Politik vertraut und werden nun mit einem Verlust ihre Anteile verkaufen müssen.“

Schutzgemeinschaft der

Kapitalanleger

„Die Städte und Gemeinden begrüßen den Verbleib der Sparkassen in der kommunalen Familie. Die aus drei Säulen bestehende Kreditwirtschaft in Deutschland (Privatbanken, Genossenschaftsbanken, Sparkassen) wird gestärkt.“

Deutscher Städte- und Gemeindebund

„Es gibt einen vertretbaren Erlös mit einer Perspektive für die Arbeitsplätze und für den Firmensitz in Berlin.“

Friedbert Pflüger, Fraktionsvorsitzender der CDU im Abgeordnetenhaus

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