Wirtschaft : Regierung plant Initiative für günstiges Bauen

Spätestens bis 2002 will die Bundesregierung eine Initiative zum kosten- und flächensparenden Bauen starten. Bauminister Reinhard Klimmt erklärte am Donnerstag in Berlin, im vergangenen Jahr habe der Durchschnittspreis für ein Haus bei 370 000 Mark gelegen. Würden die Preise auf 300 000 Mark sinken, könnten sich Untersuchungen zufolge etwa 100 000 Mieter zusätzlich Wohneigentum leisten. Ein erster Schritt in diese Richtung sei ein Reihenhauswettbewerb, dessen Sieger der SPD-Politiker prämierte. Auch Haushalte mit durchschnittlichem Einkommen könnten Häuser oder Eigentumswohnungen erwerben, erklärte Klimmt. Gerade in Ballungsgebieten böten sich dafür Reihenhäuser an. Im Wettbewerb wurden die Bewohner solcher Häuser nach der Wohnqualität befragt. Hervorgehoben wurden zum Beispiel ein intaktes Wohnumfeld mit gemeinschaftsförderndem Raum für Kommunikation und Kinderspiel, sicht- und lärmgeschützte Terrassen im Garten.

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