Reise-Knigge : Fliegende Händler und spanische Fettnäpfchen – So genießen sie ihren Urlaub!

Trinken Sie in Rom Ihren Kaffee im Stehen, heben Sie in Istanbul niemals die Bürsten der Schuhputzer auf, und rasen Sie nicht in Österreich. Praktische Tipps für die Reise in unsere Lieblingsländer.

Frankreich

Foto: Christophe Karaba / dpa

Frankreich und gerade auch die Hauptstadt Paris ist ein beliebtes Jagdrevier für Taschendiebe. In der Metro, der Pariser U-Bahn, wird ständig in vier Sprachen, auch in Deutsch, vor ihnen gewarnt. Besonders häufig kommen Diebstähle in den Zügen vom Flughafen Roissy ins Stadtzentrum vor. Vorsicht ist auch beim Anstehen in Warteschlangen geboten und überall dort, wo es zu Gedränge kommt. Taschendiebe nutzen hier gern die Gunst der Stunde und stehlen Handtaschen und Geldbörsen.

Nicht alle Opfer haben so viel Glück wie die deutsche Touristin, der im Gewühl der Eingangshalle des Louvre die Handtasche entrissen wurde und die plötzlich ohne Geld, Kreditkarten und Ausweise dastand. Sie meldete den Verlust bei ihrer Bank, beim Konsulat und bei der Polizei und richtete sich auf einen vermasselten Urlaub ein. Einige Zeit später jedoch erhielt sie einen Anruf der Polizei: Ihre Tasche war in einem Papierkorb im Museum bei einer routinemäßigen Kontrolle gefunden worden. Zwar war das Geld weg, aber Kreditkarten und Ausweise waren darin geblieben.

Wer sich an die Ratschläge zur eigenen Sicherheit und sonst an die üblichen Regeln wie Geschwindigkeitsbeschränkungen oder Parkverbote hält, muss in Frankreich mit keinen unangenehmen Überraschungen rechnen. Falsch geparkte Autos hingegen werden oft ohne viel Federlesen abgeschleppt, und auch zu schnelles Fahren kann recht teuer werden. Hans-Hagen Bremer

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