Wirtschaft : Reisebüros fürchten Arbeitsplatzverluste

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(dpa). Die deutschen Reisebüros rechnen durch die Provisionsstreichung der Lufthansa mit einem Verlust von 10000 bis 20000 Arbeitsplätzen. Insgesamt gebe es derzeit noch rund 50000 Arbeitsplätze in den 4600 betroffenen Flugreisebüros, sagte der Sprecher des Deutschen Reisebüro und Reiseveranstalter Verbandes (DRV), Christian Boergen, am Freitag und bestätigte einen Bericht der „Sächsischen Zeitung“ . Die Lufthansa will die Provisionen für den Verkauf von Tickets vom 1. September an streichen und damit pro Jahr rund 100 Millionen Euro sparen. Die Reisebüros sollen ihre Kosten dann selbst den Kunden in Rechnung stellen. Laut DRV führt dies zu einer Preissteigerung von rund 6,5 Prozent. In ihrem Eigenvertrieb will die Lufthansa für die Ausstellung der Tickets zwischen 30 und 45 Euro verlangen, im Internet sind die Tickets zehn Euro billiger. Der DRV will klagen. Zudem erhoffen sich die Reisebüros einen Einspruch des Bundeskartellamtes.

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