Wirtschaft : Reisen & Shoppen: Was hinter den Begriffen steckt

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Hinter dem Begriff "Factory Outlet" verbergen sich verschiedene Vertriebsformen:

Fabrikverkauf: der Klassiker. Verkauf von Waren aus der Produktion direkt vom Hersteller. Fabrikverkäufe gab es ursprünglich nur in der Textil- und Bekleidungsbranche, heute auch in der Möbel- und Elektronikbranche. Ursprünglich fand der Fabrikverkauf nur einige Male im Jahr auf dem Fabrikgelände statt, mittlerweile ganzjährig in speziellen Fabrikläden (englisch: Factory-Outlets) auf dem Werksgelände oder in der Nähe. Dort werden vor allem Restbestände und Produkte zweiter Wahl zu einem verbilligten Preis angeboten, zunehmend aber auch Waren der A-Qualität. Wie hoch der Rabatt ist, hängt vom Hersteller ab. Nicht immer allerdings sind die Angebote des Fabrikverkaufs die billigsten, manchmal sind die Waren während des Schlussverkaufs günstiger zu haben.

Factory-Outlet-Center

Mehrere Fabrikläden von verschiedenen Herstellern befinden sich unter einem Dach, gebündelt in einem Einkaufszentrum. Bisher gibt es in Deutschland nur zwei solcher Zentren, in Wustermark bei Berlin und im rheinland-pfälzischen Zweibrücken. Dort versammeln sich Outlets aus der Bekleidungsbranche sowie Glas-, Porzellan- und Geschenkartikelhersteller.

Sonstige Factory-Outlets

In den Innenstädten findet man Boutiquen, die sich "Factory-Outlets" nennen und zu Billigpreisen Markenware verschiedener Hersteller verkaufen. Anders als bei eigentlichen Factory-Outlets treten die Hersteller hier jedoch nicht selbst als Händler auf. Dass sich solche Boutiquen dennoch "Factory-Outlet" nennen können, liegt daran, dass dieser Begriff rechtlich nicht geschützt ist - im Gegensatz zur Bezeichnung "Fabrikverkauf".

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