RENÉ BENKO : Was dem Investor bei Karstadt gehört

In kürzester Zeit stieg René Benko, der mit seiner Signa Holding etliche bekannte österreichische Immobilien hält, zum „größten Vermieter von Karstadt“ auf, wie es auf der Internetseite des Unternehmens heißt. 2011 erwarb der Tiroler Geschäftsmann

gemeinsam mit der deutschen Immobilienfirma

Centrum das Premiumhaus Oberpollinger und das Sporthaus in München zum Kaufpreis von 250 Millionen Euro. Ein Jahr später legte Benkos Signa- Gruppe 1,1 Milliarden Euro für 17 Karstadt-Häuser auf den Tisch, die alle dem Vermieterkonsortium Highstreet gehörten – darunter waren auch das Berliner KaDeWe, das Sporthaus in Hamburg und Karstadt Stuttgart. „Damit gehören dem Unternehmen nun zwei der drei Premium-Warenhäuser von Karstadt“, teilte Signa damals mit. Alle Warenhäuser im Portfolio seien „langfristig an Karstadt vermietet“. Nun hat sich der 36-jährige Unternehmer mit dem 75,1-Prozent-Anteil an den Premium- und Sporthäusern auch Zugriff aufs operative Geschäft bei Karstadt gesichert. Das hatte er auch bei Kaufhof gewollt, war aber mit seinem Angebot bei der Metro-Tochter 2012 abgeblitzt. jmi

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