Wirtschaft : Rente

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Einen Rentner finanzieren heute zwei Beitragszahler, 2030 wird es nur noch einer sein. Die Deutschen werden immer älter und setzen weniger Kinder in die Welt. Langfristig stellt das die Rentenkassen vor immense Probleme. Die Regierung hat das im Prinzip erkannt und eine privat finanzierte, kapitalgedeckte Säule neben die gesetzliche Rente gestellt. Die private Vorsorge soll künftig einen höheren Stellenwert haben, das Rentenniveau wird leicht abgesenkt. Problematisch nur, dass bislang noch nicht besonders viele Menschen freiwillig eine Riester-Rente abgeschlossen haben. Das reicht den Arbeitgebern nicht – sie fordern Rentenkürzungen. Kurzfristig hilft die private Vorsorge ohnehin nicht gegen die Ebbe in den Rentenkassen. Weil die Arbeitslosigkeit nicht sinkt, fehlen Beitragseinnahmen. Die Rentenversicherer fürchten, dass die Beiträge 2003 von 19,1 auf 19,5 Prozent steigen. Das Finanzpolster der Rentenversicherung, die Schwankungsreserve, kann nicht weiter angetastet werden, dafür ist kein Spielraum. Und für weitere Zuschüsse aus Steuermitteln hat der Staat kein Geld. ce

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