Wirtschaft : Rezepte für Tote

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Die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) hat in den Monaten Januar bis April des laufenden Jahres nach eigenen Angaben Betrugsfälle in Höhe von mehr als 350 000 Euro aufgedeckt, im gesamten vergangenen Jahr waren es rund eine Million Euro. Apotheker und Ärzte hätten gemeinsam „Luftrezepte“ abgerechnet, die der Patient nie gesehen habe. In einigen Fällen seien auch Rezepte für Tote ausgestellt worden. Krankengymnasten , Ergotherapeuten und Logopäden hätten Gruppensitzungen als Einzeltherapien verkauft. Auch Hebammen oder Optiker hätten absichtlich falsch gerechnet. Der Vorstandsvorsitzende der KKH, Ingo Kailuweit , forderte deshalb bessere Bestrafungsmöglichkeiten. „Das Strafgesetzbuch muss entsprechend erweitert werden“, sagte Kailuweit. stek

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