Wirtschaft : Rolls Royce künftig nicht mehr "handmade"

LONDON (dpa).Die britischen Luxusautos der Marke Rolls-Royce sollen nach britischen Presseangaben künftig erstmals am Fließband produziert werden.Bisher werden die Wagen noch in Handarbeit gebaut.Im Rolls-Royce Werk in Crewe in der Grafschaft Cheshire soll die Produktion eines Autos am Fließband 20 Stunden dauern."Es ist wahrscheinlich das langsamste Band der Welt", kommentierte am Freitag der "Daily Telegraph".Das in Crewe entstehende neue Auto, der "Silver Seraph", wird erstmals mit einem 5,4 Liter-Motor von BMW ausgerüstet.Die V 12- Maschine soll dem Wagen über eine Fünf-Gang-Automatik eine Spitzengeschwindigkeit von 252 Stundenkilometern verleihen.Der neue Wagen soll rund 465 000 DM kosten und bei der Genfer Autoschau im März vorgestellt werden.Es werde erwartet, daß eine Bentley-Version des "Silver Seraph" mit einer turbogeladenen V 8-Maschine von BMW ausgerüstet wird.Im Unterschied zu früher werde Rolls Royce das Chassis für das neue Modell selbst herstellen und nicht bei Rover kaufen.Dank der Robotertechnologie sei es auch nicht mehr erforderlich die traditionellen 17 Lagen Farbe auf das in der Fabrik gepreßte Blech aufzutragen.Künftig sollen vier genügen.

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