Wirtschaft : Rückgang: Deutlich weniger Firmenfusionen

Das weltweite Fusionsfieber hat sich seit Anfang des Jahres deutlich abgekühlt. Nach einer am Mittwoch in Frankfurt (Main) veröffentlichen Analyse von "Thomson Financial" gaben im ersten Quartal weltweit nur noch rund 7300 Unternehmen ihre Pläne zu einem Zusammenschluss bekannt. Das Volumen lag mit 499 Milliarden Euro (rund 973 Milliarden Mark) 60 Prozent unter dem Vorjahresquartal, wo es noch 1,3 Billionen Euro betragen hatte. Besonders stark war der Rückgang in Deutschland. Den Angaben zufolge wurden zwischen Januar und März des laufenden Jahres in der Bundesrepublik nur noch 362 Unternehmenszusammenschlüsse im Volumen von 3,4 Milliarden Euro angekündigt, ein Bruchteil der 624 Transaktionen im Wert von 27,6 Milliarden Euro im Vorjahreszeitraum. Die geplante Übernahme der Dresdner Bank durch den Versicherungsriesen Allianz ist allerdings nicht enthalten, weil sie erst Anfang April bekannt gegeben wurde.

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