Rückversicherer : Gewinnsprung bei der Swiss Re

Auch der Orkan Kyrill konnte den Erträgen der Swiss Re nichts anhaben. Das zweite Quartal brachte dem weltgrößten Rückversicherer einen Gewinnsteigerung von 45 Prozent.

ZürichDer weltweit größte Rückversicherer, der Schweizer Konzern Swiss Re, hat deutlich mehr verdient. Der Gewinn stieg im zweiten Quartal um 45 Prozent auf 1,2 Milliarden Franken (rund 750 Millionen Euro). Damit hat Swiss Re im ersten Halbjahr 2007 einen Gewinn von 2,5 Milliarden Franken ausgewiesen im Vergleich zu 1,6 Milliarden Franken in den ersten sechs Monaten 2006.

Die verdienten Prämien nahmen im zweiten Quartal 2007 um 17 Prozent auf rund 8,0 Milliarden Franken zu. Im ersten Quartal 2007 hatten sie bei 8,1 Milliarden Franken gelegen. Der Anstieg sei zum großen Teil auf die Integration der im vergangenen Jahr von General Motors übernommenen US-Versicherungsgesellschaft Insurance Solutions zurückzuführen. Swiss-Re-Konzernchef Jacques Aigrain äußerte sich für den weiteren Jahresverlauf zuversichtlich. "Der Ausblick für das restliche Jahr bleibt gut, vorausgesetzt wir haben eine durchschnittliche Belastung durch Naturkatastrophen", sagte er der Mitteilung zufolge.

Im laufenden Jahr erwartet Swiss Re eine Netto-Belastung durch Naturkatastrophen von 1,2 Milliarden Franken (2006: 1,1 Mrd). Dem stehen Nettoprämien von 1,9 Milliarden Franken gegenüber. Die Überschwemmungen in Großbritannien könnten mit zusammen 100 Millionen Franken zu Buche schlagen. Am teuersten dürfte den Schätzungen zufolge der Wintersturm "Kyrill" mit 230 Millionen Franken werden. (mit dpa)

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