Wirtschaft : Ryanair verliert erneut gegen Lufthansa

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Köln (dpa). Im Dauerstreit zwischen Lufthansa und Ryanair hat die irische Billigfluggesellschaft eine juristische Schlappe eingesteckt. Eine Zivilkammer des Landgerichts Köln untersagte Ryanair, in der Werbung eigene „OneWay-Preise“ mit „One-Way-Business-Class“-Tarifen der Deutschen Lufthansa zu vergleichen. Außerdem wurde Ryanair verboten, weiter fälschlicherweise zu suggerieren, Lufthansa biete Flüge zum irischen Flughafen Shannon, ins britische Bournemouth, ins französische Montpellier oder Perpignan an. Das geht aus einem am Montag veröffentlichten Urteil hervor (Az: 33 O 169/02). Zur Begründung hieß es, die Ryanair-Werbung in einer überregionalen deutschen Tageszeitung sei irreführend und beinhalte missverständliche und auch „eindeutig falsche Angaben“. Außerdem ergebe der Preisvergleich zwischen Billigangeboten von Ryanair und Business-Class-Tarifen der Lufthansa „ein völlig schiefes Bild“ zu Lasten der deutschen Airline.

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