Wirtschaft : Sanierung von GM kommt voran

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Portland/Frankfurt am Main - Der kriselnde US-Automobilhersteller General Motors (GM) startet mit einem Lichtblick in ein weiteres schwieriges Jahr. Der größte US-Hersteller und Mutterkonzern von Opel schreibt für das erste Quartal dieses Jahres einen deutlich geringeren Verlust als im Vorjahr. Obwohl das Endergebnis durch zahlreiche Einmalposten verzerrt wird, sieht das Konzernmanagement erste Erfolge seines harten Sanierungsprogramms für den Heimatmarkt, auf dem GM allerdings weiter Marktanteile verlor.

Der Nettoverlust des Konzerns sank auf 323 Millionen Dollar, nach einem Minus von 1,3 Milliarden Dollar im Vorjahr. „Das erste Quartal markiert einen wichtigen Meilenstein beim Turnaround von GM und GM Nordamerika“, sagte Vorstandschef Rick Wagoner.

Wagoner betonte, dass das erste Quartal beim Detroiter Autokonzern signifikante finanzielle Fortschritte auf allen automobilen Märkten gebracht habe. Während China weiter boomt, sieht sich GM auch in Europa mit seinen Marken Opel/Vauxhall, Saab und Chevrolet im Vorwärtsgang.

GM erzielte in Europa in den ersten drei Monaten dieses Jahres einen Gewinn von 88 Millionen Dollar, nach einem Verlust von 92 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. GM plant im laufenden Jahr im Europageschäft erstmals seit Jahren operativ wieder in die schwarzen Zahlen zurückzukehren. Je/hz (HB)

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