Wirtschaft : Schaden für deutsche Unternehmen wird mit 40 Milliarden Mark beziffert

Fast zwei Drittel der deutschen Unternehmen sind in den vergangenen fünf Jahren Opfer von Wirtschaftskriminalität geworden. Das ergab eine Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG, die das "Manager Magazin" am Mittwoch vorab veröffentlichte. Nach Berechnungen der Experten beläuft sich der Schaden durch derartige Delikte bundesweit auf 40 Milliarden Mark jährlich. Die Firmen beklagten am häufigsten Unterschlagung (50 Prozent), Wechsel-, Scheck- und Kreditbetrug (43 Prozent) und Diebstahl (38 Prozent). Gefälschte Jahresabschlüsse spielen immerhin in knapp einem Viertel der Fälle eine Rolle. Als Täter wurden vor allem Mitarbeiter (64 Prozent) und Kunden (54 Prozent) genannt.

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