Wirtschaft : Schäuble: Griechenland bleibt im Euro

Singapur/Berlin - Trotz der noch offenen Hilfszahlung der internationalen Geldgeber schließt Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble eine Staatspleite Griechenlands aus. „Ich denke, das wird nicht passieren, dass es einen Staatsbankrott in Griechenland gibt“, sagte der CDU-Politiker am Sonntag in Singapur. Auch einen Austritt aus der Währungsgemeinschaft werde es nicht geben. „Es hat keinen Sinn, über den Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone zu spekulieren.“ Mit Blick auf weitere Hilfen bekräftigte Schäuble, zunächst müsse der Bericht der Troika aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds vorliegen.

Nach „Spiegel“-Informationen sind die Kontrolleure uneins über den Bericht. Ursprünglich war zwischen der Troika sowie Athen vereinbart worden, den Schuldenstand bis 2020 auf 120 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu senken. Griechenland werde das Ziel wegen der schlechten wirtschaftlichen Entwicklung aber verfehlen. Die Geldgeber seien nun uneins, wie hoch die Abweichung ausfalle. Sie seien aber einig, den Griechen zwei Jahre mehr Zeit für das Erreichen der Sparziele zu gewähren. dpa/AFP

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