Wirtschaft : Schering kooperiert in der Forschung

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Berlin - Der Berliner Pharmakonzern Schering hat zwei Kooperationen mit Philips und Siemens im Bereich der so genannten diagnostischen Bildgebung bekannt gegeben. Zusammen mit Philips entwickelt der Konzern ein neuartiges Gerät zur Prävention von Brustkrebs, das mit einem von den Berlinern entwickelten Kontrastmittel kombiniert wird. „Wir werden die Ersten sein, die dieses neue Modell auf den Markt bringen“, sagte Vorstandsmitglied Karin Dorrepaal am Montag dem Tagesspiegel. 2012 soll das Gerät marktreif sein. Schering verspricht sich einen Umsatz „auf dem Niveau, das wir mit Ultravist erzielen“. Der Umsatz mit dem Röntgen-Kontrastmittel lag zuletzt bei 236 Millionen Euro. Philips und Schering teilen sich die Entwicklungskosten und spätere Umsätze. Schering gab weiter bekannt, gemeinsam mit dem Siemens-Bereich Medizintechnik Möglichkeiten einer neuen Computertomografie(CT)-Technologie des Münchner Konzerns zu untersuchen. Die Technologie werde erstmals zusammen mit Ultravist eingesetzt und soll Vorteile gegenüber bestehenden CT-Systemen bieten. mot

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