Wirtschaft : Schiffbau-Einigung zwischen EU und Korea

Die EU und Südkorea haben ihren Streit über Subventionen im Schiffbau beigelegt. Es sei erstmals gelungen, eine Übereinkunft über gemeinsame Grundsätze zu erzielen, teilte die EU-Kommission mit. Kernpunkte des Abkommens sind das Ende staatlicher Beihilfen, auch über das Banksystem, finanzielle Transparenz nach internationalen Standards sowie ein neues Schlichtungsverfahren, falls es abermals zu Streitigkeiten über die Preise einzelner Schiffe komme. Die deutschen Werften begrüßten im Grundsatz die Vereinbarung, ließen aber auch Skepsis erkennen, ob sich die Koreaner daran halten. Mit dem Abkommen reagierte die EU auf die Krise der Schiffbau-Märkte, die durch die Niedrigpreis-Politik Südkoreas ausgelöst wurde. Infolge der Politik war der Weltmarktanteil Europas zurückgegangen.

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