Wirtschaft : Schrempp weist Betrugsvorwurf zurück

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(dpa). Im Schadenersatzprozess gegen DaimlerChrysler in den USA hat Vorstandschef Jürgen Schrempp den Vorwurf des Betrugs vehement zurückgewiesen. Es habe nie geheime Pläne zur Übernahme des US-Autokonzerns gegeben, sagte Schrempp am Dienstag vor dem Bezirksgericht in Wilmington im Bundesstaat Delaware. Der Zusammenschluss der Unternehmen sei eindeutig eine Fusion gleichberechtigter Partner gewesen. „Die Beschreibung einer Fusion unter Gleichen ist absolut korrekt. Deshalb glaube ich nicht, dass ich jemanden betrogen habe“, sagte Schrempp selbstbewusst bei der Befragung im Zeugenstand. Die Anwälte des Konzerns hatten ihn als Zeugen aufgerufen, um die Klage des US-Investors Kirk Kerkorian zu entkräften, der Zusammenschluss sei in Wirklichkeit eine Übernahme gewesen.

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