Wirtschaft : Schulden

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Kennzahlen für die Verschuldung spielen in der Bewertung eines Unternehmens eine wichtige Rolle. Sie geben Auskunft darüber, wie solide die Gesellschaft finanziert ist. So kann der Anleger das Risiko besser einschätzen. Berechnet wird häufig auch das Verhältnis von Schulden zu Eigenkapital, der Verschuldungsgrad . Zwar gibt es keine allgemeine Regel, wie hoch diese Relation werden darf. Klar ist aber: Je mehr sich der Verschuldungsgrad der 100Prozent-Marke nähert, desto kritischer ist die Lage. Unternehmen haben Schulden bei Banken, Lieferanten und manchmal bei Tochterfirmen. Diese Verbindlichkeiten müssen in der Bilanz auftauchen, weil sie Verpflichtungen für die Zukunft sind. Bankkredite, auch Fremdkapital genannt, müssen abgezahlt werden. Und irgendwann ist natürlich die Rechnung für gelieferte, aber noch nicht bezahlte Rohstoffe oder Waren fällig. Wenn sich Unternehmen bei ihren Beteiligungen Geld ausleihen, ist das prinzipiell kein Problem. Doch wenn sie ihre Schulden nicht mehr zurückzahlen können, wackelt der gesamte Konzern. Der Maschinenbaukonzern Babcock-Borsig ist daran pleite gegangen. Tsp

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