Wirtschaft : Schwacher Dollar – teure Pasta

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Wegen des anhaltenden Höhenflugs des Euro müssen die Amerikaner zunehmend auf die mediterrane Küche verzichten: Der für den USDollar ungünstige Wechselkurs habe dazu geführt, dass immer weniger typisch italienische Lebensmittel-Produkte wie Pasta, Olivenöl und Hartkäse in die USA eingeführt werden, ergab eine Untersuchung des italienischen Landwirtschaftsverbandes Coldiretti. Denn mit der Schwäche des Dollar steigen in den USA die Preise für italienische Produkte, die in der seit Jahresbeginn erstarkten Gemeinschaftswährung Euro abgerechnet werden. So hätten die Vereinigten Staaten allein in den ersten beiden Monaten des Jahres 2003 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 9,4 Prozent weniger Pasta aus Italien importiert. Der Verkauf von Dosentomaten in die USA sei sogar um 28,6 Prozent zurückgegangen, berichtete die Nachrichtenagentur Ansa am Mittwoch. „Bald müssen sich die Amerikaner wieder auf Hamburger und T-Bone-Steak beschränken“, schlussfolgerten die italienischen Agrar-Experten. dpa

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