Wirtschaft : Schweizer erhöhen Dividende

Aktionäre der Bankgesellschaft entscheiden über Fusion ZÜRICH (rtr).Die UBS Schweizerische Bankgesellschaft hat eine Dividendenerhöhung angekündigt.UBS-Verwaltungsratspräsident Robert Studer sagte auf der außerordentlichen Hauptversammlung am Dienstag, wegen eines erfreulichen operativen Ergebnisses sei die Anhebung für das Jahr 1997 gerechtfertigt.Aufgrund der Kosten der Fusion mit dem Schweizer Bankenverein (SBV) werde das UBS-Gruppenergebnis 1997 aber leicht negativ ausfallen.Der UBS-Konzernleiter und zukünftige Verwaltungsratschef der neuen UBS, Mathis Cabillavetta, sagte, in der Schweiz werde höchstens 1800 Mitarbeitern gekündigt. Gut 3600 Aktionäre der UBS Schweizerischen Bankgesellschaft waren zusammengekommen, um über die Fusion der UBS mit dem SBV zur weltweit zweitgrößten Bank zu entscheiden.Die Zustimmung der Aktionäre galt als sicher.Vor dem Versammlungsgebäude demonstrierte eine Handvoll Gewerkschafter gegen den geplanten Abbau von 13 000 Arbeitsplätzen, davon 7000 in der Schweiz.Für das Jahr 1996 hatte die UBS 32 Franken je Inhaber- und 6,40 Franken je Namensaktie gezahlt.Studer sagte, nach dem Fusionsvertrag könne die Dividende höchstens 50 Franken betragen. Am Mittwoch sollen die Aktionäre des SBV in Basel über die Fusion abstimmen.Wenn die nötigen Genehmigungen der Kartellbehörden vorliegen, könnte die Fusion bis zum Frühsommer vollzogen sein.

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