"Science Express" : Zug in die Zukunft

Eine Ausstellung in zwölf Waggons gibt Einblick in Wissenschaft und Forschung. Bevor der Wissenschaftszug auf die Reise in mehr als 60 deutsche Städte geht, können Berliner den "Science Express“ im Hauptbahnhof am Freitag besuchen.

Farbenspiele
Mit Leuchtdioden kann man auch Wände zum Leuchten bringen - und dennoch Energie sparen. -Foto: promo

Berlin - 1900 Lichtkacheln aus Leuchtdioden (LED) entfachen in Wagen Nummer elf des „Science Express“ ein sich ständig veränderndes Farbenspiel. Die LEDs sind nicht nur schön anzusehen, sie sparen gegenüber Glühlampen rund 80 Prozent Energie. Und sie bringen auch Fenster, Decken oder selbst Teile des Fußbodens zum Leuchten.

Ausgestattet hat den Wagon die Siemens-Lichttechniktochter Osram. Siemens ist neben Volkswagen und Bayer Partner des von der Max-Planck-Gesellschaft organisierten Ausstellungszuges. Der soll auch mit Hilfe interaktiver Exponate die Zukunft begreifbar machen und aktuelle Forschungstrends und Perspektiven bis 2020 aufzeigen. Die zwölf Wagen sind jeweils einem Zukunftsthema wie „Gesundheit und Medizin“, „Ernährung und Landwirtschaft“ oder „Energie und Umwelt“ gewidmet.

Der 300 Meter lange Ausstellungszug wird am heutigen Donnerstag am Berliner Hauptbahnhof von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bundesforschungsministerin Annette Schavan (CDU) eröffnet. Bevor der Wissenschaftszug dann auf die Reise in mehr als 60 deutsche Städte geht, können Berliner den „Science Express“ im Hauptbahnhof am Freitag besuchen. Die Ausstellung im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2009 ist von 9 bis 18 Uhr geöffnet und der Eintritt ist frei. Im November kommt der Ausstellungszug dann für drei Tage wieder zurück in die Hauptstadt. vis

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