Wirtschaft : Sechs Prozent Dividende bei Sparda Berlin

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Berlin Dem abgelaufenen Geschäftsjahr 2004 gab Dieter Hoffmann, Vorstandsvorsitzender der Sparda-Bank Berlin eG das Prädikat „sehr zufriedenstellend“. In der Tat konnte das Institut, dessen Geschäftsgebiet Berlin und die neuen Länder umfasst, zum 5. Mal in Folge die Vorjahresergebnisse übertreffen und schüttet wieder eine Dividende von sechs Prozent aus.

Das Betriebsergebnis vor Steuern wuchs um fast 28 Prozent auf 19,1 Millionen Euro, der Zinsüberschuss nahm um 2,5 Prozent auf 77 Millionen Euro zu. Als reine Privatkundenbank, die keine gewerblichen Kredite vergibt, konnte die Sparda ihre Risikovorsorge in Grenzen halten. Die Bedarfsquote gab Hoffmann mit 0,18 Prozent der Forderungen an, der Branchendurchschnitt liegt bei 0,8 Prozent.

Ermöglicht wurde das gute Ergebnis aber auch durch viele Neukunden. Die Zahl der Girokonten wuchs im vergangenen Jahr um 38000 auf rund 385000 Girokonten zum Jahresende. Im laufenden Jahr will die Bank den 500000sten Privatkunden seit ihrer Gründung vor 15 Jahren gewinnen. In Berlin/Brandenburg soll die Kundenzahl bis zum Mai auf 150000 steigen. Die Zahl der Genossenschaftsmitglieder soll auf 400000 wachsen, damit wäre die Sparda Berlin dann das größte genossenschaftliche Institut in Deutschland. Derzeit liegt noch die Sparda Südwest in Mainz vorn. Den Erfolg führe Hoffmann unter anderem auf das kostenlose Girokonto zurück. Legt man ein Musterkonto der Stiftung Warentest zugrunde, sparten die Kunden der Sparda damit im vergangenen Jahr rund 13,6 Millionen Euro an Kontoführungsgebühren. Die Zahl der Filialen nahm um zwei auf 75 zu. dr

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