Serie: BERLIN, aber oho : Hacke und Spitze

In der Serie "Berlin, aber oho" stellen wir die Kleinunternehmer der Stadt vor. Heute:Daniela Wesseveld und Jutta Cordeiro, die ein Geschäft für Tanzmode betreiben.

Luca Spinelli

Bei „Hacke und Spitze“ in der Zossener Straße erwachen die Träume kleiner Mädchen zum Leben. „Viele Kundinnen wissen noch ganz genau, wo sie ihren ersten Ballettschuh gekauft haben“, erzählt Daniela Wasseveld, eine der zwei Besitzerinnen des Tanzausstatters Hacke und Spitze. Beide sind ausgebildete Tänzerinnen und arbeiteten lange Jahre im Scheinwerferlicht, bevor sie gemeinsam einen Laden für Schuhe und Kleidung des Tanzbedarfs gründeten. „Kunst heißt nicht umsonst brotlos“, sagt Peixoto Cordeiro und ist froh über den eigenen Laden und den nicht ganz einfachen Schritt in die Selbstständigkeit. Alleine hätte sich wohl keiner von ihnen getraut, das Geschäft aufzubauen. Unterstützung kam auch durch einen Business-Coach und viele Freunde. Der Lebensgefährte von Wasseveld entwarf die ungewöhnlichen Schuhregale im Laden, eine Kreation aus metallischen Militärkisten und U-Bahn-Haltestangen. Es sind jedoch nicht nur Mädchenträume, die hier in rosa Plüsch gehüllt werden. Immer wieder stehen auch kleine Jungen im Laden, die wie ihre ältere Schwester Ballett tanzen möchten. Feengleich trat so bereits der ein oder andere Steppke zurück auf Kreuzbergs Straßen – im rosa Tütü.

Daniela Wasseveld (links) und Jutta Peixoto Cordeiro
Daniela Wasseveld (links) und Jutta Peixoto CordeiroFoto: promo

Chefinnen: Daniela Wasseveld (38), Jutta Peixoto Cordeiro (54)
Branche: Handel
Mitarbeiter: 2
Gründungsjahr: 2010
Firmensitz: Kreuzberg

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