Serie: BERLIN, aber oho : Kiezsauna

In der Serie "Berlin, aber oho" stellen wir die Kleinunternehmer der Stadt vor. Heute: Jens Grabner und Mario Rühl, die einen alten Keller in eine Kiezsauna verwandelt haben.

Frederike Roser

In der Kiezsauna erst bei 90 Grad schwitzen, unter der Schwalldusche abkühlen und dann im Ruheraum oder auf der Terrasse entspannen. „Das trainiert den Kreislauf, stärkt die Abwehrkräfte und ist vor allem eine schöne Ablenkung vom Alltag“, sagt Saunameister Mario Rühl. Wo heute Großstädter auf rund 400 Quadratmetern entspannen können, war früher eine Wohngebietswäscherei. Auf den heruntergekommenen und ungenutzten Kellerräumen steht kein Haus mehr und sie waren schon zum Abriss freigegeben, als der Kapitän Jens Grabner und der Musiker Mario Rühl sie entdeckten. Sofort sahen sie darin die perfekten Räume für ihre geplante Kiezsauna. „Aber eigentlich waren am Anfang alle gegen das Projekt: Der Vermieter, die Stadtplanung und auch die Banken“, erzählt Grabner. Doch mit Begeisterung und Beharrlichkeit hatten sie schließlich alle überzeugt. Sie renovierten die Kelleretage und es entstand eine moderne, freundliche Saunalandschaft – die alten Fliesen blieben erhalten, große neue Fenster in der Decke kamen hinzu.

Jens Grabner und Mario Rühl
Jens Grabner und Mario RühlFoto: Frederike Roser

Chefs: Jens Grabner (45) und Mario Rühl (45)
Branche: Dienstleistungen
Mitarbeiter: 7
Gründungsjahr: 2012
Firmensitz: Friedrichshain

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