Wirtschaft : SGL Carbon baut Stellen ab

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AUS DEN UNTERNEHMEN

Der Wiesbadener Kohlenstoffspezialist SGL Carbon will wegen der schlechten Ertragslage in diesem Jahr noch mehr Personal abbauen als bislang angekündigt. Es würden zusätzlich 220 Stellen gestrichen, kündigte das Unternehmen am Donnerstag in Frankfurt an. Bislang sollten bis Ende 2002 insgesamt 430 der rund 8200 Arbeitsplätze wegfallen. Im dritten Quartal sei der Gewinn vor Steuern um die Hälfte auf vier Millionen Euro eingebrochen. dpa

Post verkauft Evita

Die Deutsche Post hat ihr Internet ShoppingPortal Evita an Lycos Europe veräußert. Zum 1. Januar werde Lycos das virtuelle Kaufhaus übernehmen, teilte die Post am Donnerstag in Bonn mit. Lycos Europe gehört zu den führenden Internetportalen Europas. Die Trennung von Evita sei im Zuge der Aufgabe oder Neuordnung von Geschäftsfeldern im Onlinesektor erfolgt, die nicht zum Kerngeschäft des Post-Konzerns passten, hieß es. Die Post war zunächst mit großen Plänen ins Internet-Geschäft gestartet. dpa

Deag auf Gewinnkurs

Der im vergangenen Jahr tief ins Minus gerutschte Berliner Konzert- und Tourneeveranstalter Deag Deutsche Entertainment ist weiter auf Gewinnkurs. Das am Neuen Markt notierte Unternehmen hat auch im dritten Quartal 2002 wie bereits im Vorquartal ein positives Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erzielt. Nach vorläufigen Zahlen betrug es 0,65 Millionen Euro. dpa

BASF erzielt Einigung

Der Chemiekonzern BASF hat bei Schadenersatzklagen wegen Kartellabsprachen bei Vitaminen in den USA eine weitere Einigung erzielt. Man habe „grundsätzliches Einvernehmen" über Vergleiche getroffen, mit denen alle restlichen noch anhängigen Schadenersatzklagen von Unternehmen, so genannten direkten Kunden, die in den USA Vitamine gekauft haben, beendet werden. AP

Commerzbank entlässt

Die Commerzbank will einem Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ zufolge rund 300 von 1200 Stellen im Investmentbanking streichen. Die Einschnitte seien Teil eines Sparprogramms, mit dem die Bank im Jahr 2003 ihre Kosten um weitere zehn Prozent auf weniger als fünf Milliarden Euro drücken wolle. Die Pläne würden dem Aufsichtsrat am Montag unterbreitet und nach dessen Billigung am Dienstag von Vorstand Klaus-Peter Müller verkündet werden. dpa

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