Wirtschaft : Sieben goldene Regeln

1. Anlagemünzen nur bei Banken und Sparkassen kaufen und verkaufen.

2. Schon beim Kauf der Goldstücke sollten Münzfans nachfragen, ob später die Rückgabe in der Zweigstelle ohne Zeitverzögerung möglich ist. Manche Kreditinstitute schicken die Münzen vor dem Ankauf erst einmal zu ihrer Zentrale, wo die Echtheit überprüft wird. Damit kann sich das Geschäft um bis zu drei Banktage verzögern.

3. Beim Verkauf der Münzen an die Bank den Personalausweis nicht vergessen. Ausserdem gelten die Bestimmungen des Gesetzes gegen Geldwäsche.

4. Krasse Beschädigungen vermeiden, deshalb empfiehlt sich die Aufbewahrung in einer Kassette oder einem Etui. Bei normalen Gebrauchsspuren sind die Banken meist kulant. Großere Bestände sollten schon aus Versicherungsgründen in einem Bankschließfach aufbewahrt werden.

5. Für die Anlagemünzen Golden Eagle, Maple Leaf, Wiener Philarmoniker, Britannia und Nugget/Känguru werden oft identische Kurse gestellt. Die Auswahl kann also hier rein aus subjektiven und unter ästhetischen Gesichtspunkten erfolgen. Für den südafrikanischen Krügerrand wird ein Abschlag (im Vergleich zu den anderen Bullion-Coins) vorgenommen, der bis zu 20 Mark pro Unze ausmachen kann. Der Krügerrand ist mit einer geringen Menge Kupfer legiert, was beim Schmelzprozess zusätzliche Kosten verursacht - daher rührt der Preisabschlag.

6. Man sollte sich auf die marktgängigen Anlagemünzen konzentrieren, da diese weltweit bekannt sind. Die Prägung als "polierte Platte" sehen zwar hübsch aus, dieser Glanz wird aber mit einem Aufgeld bezahlt.

7. Bei der Beobachtung der Wertentwicklung sind zwei Faktoren entscheidend: der Fixingpreis in London und der Dollarkurs. Wer sich viel Rechnerei ersparen will, der schaut auf den DM-Preis für den Ein-Kilo-Barren. Die An- und Verkaufspreise der Banken und Sparkassen unterscheiden sich nur minimal voneinander, längeres Vergleichen verursacht unangemessen hohe Suchkosten.

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