Siemens : Angeschlagene IT-Service-Branche wird neu geordnet

Der Siemens-Konzern ordnet seine Aktivitäten in der IT-Service-Branche neu und beendet damit die Spekulationen um einen Verkauf seiner angeschlagenen Sparte.

München - Siemens Business Services (SBS) solle mit mehreren weiteren Software-Abteilungen des Unternehmens zu der neuen Einheit Siemens IT Solutions and Services (SIS) verschmolzen werden, teilte der Konzern in München mit. SIS werde künftig 43.000 Mitarbeiter beschäftigen und rund fünf Milliarden Euro Umsatz haben.

Lange Zeit galt die angeschlagene SBS-Sparte als Verkaufskandidat bei Siemens. Als möglicher Käufer wurde die französische Firma Atos Origin gehandelt. Jüngst hatte aber Siemens-Chef Klaus Kleinfeld signalisiert, dass die Sparte doch bei dem Konzern bleiben solle. Die Sanierung der Sparte solle auch nach der Umwandlung in SIS weiter verfolgt werden, teilte der Konzern mit. Bis zum Frühjahr 2007 sollen die Kosten dabei um 1,5 Milliarden Euro gesenkt werden. (tso/AFP)

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