Wirtschaft : Siemens-Chef mit Ertrag unzufrieden

MÜNCHEN (rtr).Siemens-Chef Heinrich von Pierer ist unzufrieden mit der Gewinnentwicklung seines Konzerns.In der Mitarbeiterzeitung "SiemensWelt" schrieb von Pierer, das Gesamtergebnis habe sich trotz des "Top"-Effizienzsteigerungsprogramms nicht im nötigen Umfang verbessert.Daher werde der Konzern in einem aktualisierten Programm "Top+" seine Zielvorgaben an die Bereiche präzisieren und sich dabei "flächendeckend" an Vergleichswerten der jeweils Besten unter den Konkurrenten orientieren.Gleichzeitig sei im Konzern eine Mitarbeiterbefragung angelaufen, um die Stimmung unter den Beschäftigten zu dieser Effizienz- und Innovations-Offensive festzustellen.Vorrangiges Ziel müsse es sein, den Wert und die Konkurrenzfähigkeit des Unternehmens zu steigern, denn nur auf diesem Wege könnten die Arbeitsplätze gesichert werden.Siemens hatte sich zum Ziel gesetzt, den Gewinn 1997/98 (bis 30.September) mit einer zweistelligen Rate auf über drei Mrd.DM zu steigern.Mit Hinweis auf die Asien-Krise hatte es jüngst geheißen, möglicherweise werde man dieses Ziel nicht ganz erreichen.Nach einem Bericht der "SiemensWelt" sind die Bereichschefs derzeit daran, die Details der Neuordnung in der Informations- und Kommunikationstechnik (IuK) zum 1.Oktober auszuarbeiten.

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