Wirtschaft : Siemens-Chef setzt auf Transrapid in München

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(dpa). Nach dem Scheitern des MetrorapidProjekts in NRW sieht Siemens-Chef Heinrich von Pierer neue Vorschläge für Transrapid-Strecken in Deutschland skeptisch. Von den ins Gespräch gebrachten Alternativstrecken zwischen Berlin und Leipzig oder von Frankfurt zum Flughafen Hahn im Hunsrück halte er nicht viel, sagte von Pierer dem Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. Es sei nicht hilfreich, wenn der Transrapid mit „unausgereiften Ideen“ in Zusammenhang gebracht und dadurch zerredet werde. Jetzt müsse man sich auf den Bau der Strecke zum Münchener Flughafen konzentrieren, betonte von Pierer. Zu Berichten, China wolle zwischen Peking und Schanghai konventionelle Rad-Schiene-Technik nutzen, sagte er: „Der Transrapid war für diese mehr als 1000 Kilometer lange Trasse ohnehin nie ein ernsthaftes Thema.“ Die Regierung habe weiter Interesse an einer 180 Kilometer langen Verbindung von Schanghai nach Hangzhou sowie an der 300 Kilometer langen Strecke nach Nanjing.

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