Wirtschaft : Siemens fehlt Geld in der Pensionskasse

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   München (dpa). Die Unterdeckung der Pensionskassen des Elektrokonzerns Siemens hat sich wegen der schlechten Lage an den Finanzmärkten ausgeweitet. Zum Ende des abgelaufenen Quartals betrug die so genannte Unterdeckung 5,1 Milliarden Euro. Das geht aus dem Quartalsbericht der Siemens AG an die US-Börsenaufsicht SEC hervor. Ein Siemens-Sprecher sagte am Mittwoch, es handle sich um eine hypothetische Zahl. Zum Ende des Geschäftsjahres am 30. September werde man wissen, ob Handlungsbedarf bestehe.  Siemens verwaltet für die deutschen Mitarbeiter und die Mehrheit der ausländischen Beschäftigten Pensionsgelder. Weltweit beschäftigt der Konzern knapp 440 000 Menschen. Besteht auch zum Jahresende eine Unterdeckung, muss Siemens den Fehlbetrag als Aufwendung für die Pensionskasse buchen. Auch eine Kapitalspritze an die Pensionskasse ist möglich, wenn die Deckung unter 80 Prozent liegt.

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