Siemens : Korruptionsaffäre zieht weitere Kreise

Die Staatsanwaltschaft ermittelt seit zwei Jahren gegen einen ehemaligen EU-Projektmanager. Diesem sollen Siemens-Mitarbeiter neben Geld auch eine britische Luxuslimousine für einen Kraftwerksauftrag versprochen haben.

Wuppertal/Hamburg - Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Wuppertal bestätigte die Ermittlungen, die sich noch mindestens ein Jahr hinziehen könnten.

Nach einem Bericht der Online-Ausgabe des Magazins "Stern" ermitteln die Staatsanwälte wegen des Verdachts, dass der ehemalige EU-Projektmanager von Mitarbeitern der Siemens Kraftwerksparte Power Generation und der Duisburger Firma Lurgi Lentjes Service den Angestellten bestochen wurde, um den Kraftwerksauftrag in Serbien in Höhe von knapp 50 Millionen Euro zu erhalten. Sowohl der Beschuldigte wie auch Siemens und Lurgi Lentjes haben die Vorwürfe bestritten. (tso/dpa)

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