Wirtschaft : „Skandalöse Börsianer“ liegen vorne

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Berlin - Kevin Tinney interessiert sich für Flugzeuge. Am liebsten würde der Zehntklässler der Heinrich-Mann-Gesamtschule in Neukölln Pilot werden. Beim Planspiel Börse haben er und sein Freund Christopher Grothe unter dem Namen „Skandalöse Börsianer“ auf Aktien von Boeing, Lufthansa, Air France und Microsoft gesetzt und damit die Führung unter den Berliner Gruppen übernommen. Die beiden Schüler hatten Ende September mit 50 000 Euro fiktivem Startkapital angefangen und konnten ihr Depot jetzt auf fast 52 000 Euro aufstocken. „Ich dachte mir, dass wegen der Airbus-Verzögerung die Boeing-Aktien lohnenswert sein könnten“, sagt Tinney. Er macht bereits zum zweiten Mal beim Planspiel mit und erreichte beim ersten Versuch Platz 20 in Berlin. „Dieses Jahr will ich besser sein. Natürlich hoffe ich, dass wir gewinnen, aber ein dritter Platz wäre auch gut.“

Tinney hat für nächste Woche bereits den Verkauf der Microsoft- und Lufthansa-Aktien in Auftrag gegeben. Wenn später genug Geld da ist, will er auch im wahren Leben mit Aktien an der Börse spekulieren. Infos zum Planspiel gibt es unter www.planspiel-boerse.com. jmi

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