SLOWENIEN, SLOWAKEI : SLOWENIEN, SLOWAKEI

Die wirtschaftliche Aufholjagd in den osteuropäischen Ländern ist durch die Krise jäh gestoppt worden. In Slowenien sank das Wachstum um 7,8 Prozent, 2010 soll es wieder um 1,1 und 2010 um 1,8 Prozent steigen. Die Staatsverschuldung ist mit prognostizierten 45,4 Prozent des BIP in 2011 aber deutlich unter der Maastrichtgrenze, das Defizit wird 2010 allerdings auf 6,1 steigen. Für 2011 sagt die Kommission 5,2 Prozent voraus. Die Regierung will unter anderem durch Kürzung von Sozialleistungen und Lohnkürzungen im öffentlichen Dienst Einsparungen in Höhe von 1,25 Prozent des BIP durchsetzen. In der Slowakei fiel die Wirtschaftsleistung nur um 4,7 Prozent. In den nächsten beiden Jahren werden aber schon wieder 2,7 und 3,6 Prozent erwartet. Die Haushaltsdefizite schätzt die EU-Kommission auf 6 Prozent (2010) und 5,4 Prozent (2011). Die Staatsverschuldung liegt 2011 voraussichtlich bei 44 Prozent des BIP. Experten schätzen, dass sich die Haushaltslage in beiden Ländern stabilisiert, wenn die weltweite Nachfrage wieder anzieht. Prognose: Von den relativ kleinen Ländern geht keine Gefahr für den Euro aus. mirs

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