SO FUNKTIONIERT DER WECHSEL : Der neue Anbieter regelt alles

Gut gewechselt ist halb gespart. Erfreulich also, dass der Wechsel des Strom- und des Gasanbieters leicht ist. Da der Markt hier schon vor zehn Jahren liberalisiert wurde, gibt es inzwischen zahlreiche Anbieter und Tarife.

VERTRAGSPARTNER

Die einzige Voraussetzung – wie auch beim Wechsel des Gasversorgers: Man muss selbst Vertragspartner sein. Hat hingegen der Vermieter den Vertrag geschlossen und legt er die Kosten auf die Mieter um, kann man nicht selbst kündigen, sondern ist auf die Einsicht des Vermieters angewiesen.

LAUFZEIT

Damit sich ein Wechsel auch wirklich auszahlt, sollte man nach Informationen des Verbraucherportals Verivox auf Folgendes achten: Die Vertragslaufzeit sollte höchstens ein Jahr, die Kündigungsfrist nicht mehr als sechs Wochen betragen, außerdem sollte eine Preisgarantie für mindestens ein Jahr bestehen.

PAKETPREISE

Zu Paketpreisen – der Kunde zahlt einen festgesetzten günstigen Betrag, muss aber bei Mehrverbrauch tiefer in die Tasche greifen – rät Verivox nur, wenn man sehr genau weiß, wie viel Energie man verbraucht. Dazu sollte man über Jahre in derselben Wohnung wohnen, keine großen technischen Neuanschaffungen planen und sicher sein, dass sich auch die Anzahl der Bewohner nicht verändert.

ZÄHLERSTAND

Hat man einen geeigneten Anbieter gefunden, braucht man nur noch Zählernummer, Zählerstand – der Zähler findet sich in der Wohnung oder im Keller –, den Namen des örtlichen Versorgers und die Kundennummer. Diese trägt man in den Wechselauftrag des neuen Anbieters ein und bekommt dann meist innerhalb einer Woche einen neuen Vertrag zugeschickt. Bequem: Der neue Strom- und Gasanbieter regelt alles mit dem alten Versorger. Innerhalb von sechs bis zehn Wochen ist der Wechsel meist vollzogen, das Ganze kostet nichts. Man muss auch keine Angst haben, bei einer Wechselpanne ohne Strom oder Gas dazustehen. Notfalls springen Vattenfall oder Gasag ein. rik

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