Wirtschaft : SO KANN FRAU DILL SPAREN

Franziska Dill hat keine Kredite – weder Ratenkredite noch sonstige Verbindlichkeiten. Auch die richtige Baufinanzierung ist für die Pensionärin kein Thema, weil sie seit 30 Jahren in ihrer Altbauwohnung in Berlin-Lichterfelde zur Miete wohnt.

Das heißt aber nicht, dass Frau Dill in Geldangelegenheiten überhaupt keine Möglichkeit hat zu sparen. Denn die Ex-Lehrerin und Hobbymalerin zahlt für ihr Girokonto bei der Berliner Bank Gebühren. Für die Kontoführung fallen jeden Monat zehn Euro an, Visa- und Mastercard sind im Preis inbegriffen. „Ich finde eine Filialbank besser als eine Internetbank“, sagt Franziska Dill. Dabei könnte sie mit dem Wechsel zu einer Direktbank nicht nur Kontoführungsgebühren sparen, sondern zusätzlich auch noch Guthabenzinsen von über drei Prozent bekommen, wie das Internetportal MoneyWorld.de für den Tagesspiegel ermittelt hat.

Aber auch wenn die Berlinerin ihr Konto bei einer Bank, die Filialen vor Ort unterhält, führen möchte, gibt es günstigere Alternativen zur Berliner Bank. So bieten zahlreiche Geldhäuser kostenlose Girokonten an, darunter die Postbank, die Dresdner Bank und die Hypo-Vereinsbank. Die Commerzbank lockt neue Kunden neben der Gebührenfreiheit auch noch zusätzlich mit 50 Euro Startguthaben. Aber Vorsicht: All diese Gratiskonten sind an einen monatlichen Mindesteingang geknüpft. Unterschreitet man diese Summe – bei der Commerzbank sind es 1200 Euro im Monat – fallen plötzlich doch Kontoführungsgebühren an. hej

Sparpotenzial

bei Konten und Krediten:

120 EURO im Jahr

mit den Sparvorschlägen

aus den vorherigen Folgen:

1237 EURO im Jahr

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben