So war der Tag : Auf Wochensicht weniger

Der Dax hat sich am Freitag etwas von seinen deutlichen Kursverlusten im bisherigen Wochenverlauf erholt. Dank guter Konjunkturdaten stieg der Leitindex zum Handelsschluss um 0,8 Prozent auf 7652 Punkte. Wegen der Sorgen um die politische Stabilität in Südeuropa bedeutete dies zwar in der Wochenbilanz immer noch ein Minus von 2,3 Prozent. Seit Jahresbeginn aber steht wieder ein moderates Plus zu Buche. Der M-Dax rückte am Freitag um 0,8 Prozent auf 12 760 Punkte vor und der Tec-Dax gewann 0,9 Prozent auf 885 Punkte.

Neuen Auftrieb gaben vor dem Wochenende Export- und Inflationsdaten aus China. Zudem hätten Konjunkturnachrichten aus den USA positive Impulse für den US-Aktienmarkt und damit auch für den Dax geliefert, sagte Analyst Tobias Reichert vom Broker IG. Das Defizit in der Handelsbilanz hatte sich zum Jahresende 2012 stark verringert. Die Entwicklung war sowohl auf deutlich verminderte Einfuhren als auch auf höhere Exporte zurückgegangen.

Die MAN-Titel stiegen nach der Zahlenvorlage um unterdurchschnittliche 0,5 Prozent. Der Gewinn des Lkw- und Maschinenbauers war angesichts der schwachen europäischen Lastwagenmärkte im vergangenen Jahr deutlich zurückgegangen. Ein Händler stellte aber vor allem auf Ausblick und Dividende als Enttäuschungen ab. Die Anteilscheine des Geldautomaten- und Kassensystem-Herstellers Wincor Nixdorf gewannen nach Zahlen des US-Konkurrenten NCR 1,7 Prozent. An der Dax-Spitze zogen die Papiere von Daimler um 3,1 Prozent an. Der in China bisher nur schleppend vorankommende Autobauer erwartet laut einem Magazinbericht dieses Jahr den großen Durchbruch in dem riesigen Land. Im TecDax ging es für die Titel der Software AG nach der Ankündigung eines Aktienrückkaufprogramms um 2,7 Prozent hoch.

Am Anleihemarkt sank die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere von 1,35 Prozent am Vortag auf 1,30 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,20 Prozent auf 133,68 Punkte. Der Bund Future gewann 0,08 Prozent auf 142,83 Punkte. Der Kurs des Euro fiel. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,3374 (Donnerstag: 1,3546) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7477 (0,7382) Euro. Tsp

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