So war der Tag : Behäbiger Auftakt

Die deutschen Aktienbörsen haben sich am Montag nur wenig bewegt und sind ohne klare Tendenz aus dem Handel gegangen. Der Leitindex Dax schloss mit einem Plus von 0,3 Prozent bei 8359 Punkten, nachdem er in der Vorwoche 0,8 Prozent verloren hatte. Für den M-Dax ging es um 0,1 Prozent auf 14 719 Punkte nach unten. Der Tec-Dax gewann 0,6 Prozent auf 1027 Punkte.

Händlern zufolge stützte die steigende Zuversicht am Markt, dass die deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal stärker als bislang erwartet gewachsen sei und damit der Eurozone zu einem leichten Wachstum verholfen haben könnte. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt für das zweite Jahresviertel wird an diesem Mittwoch veröffentlicht. Zuvor hatten laut einem Börsianer schwache Konjunkturdaten aus Japan sowie die anhaltende Lustlosigkeit an den Börsen den Dax belastet. Negativ ausgewirkt habe sich auch ein Pressebericht, wonach die Deutsche Bundesbank davon ausgeht, dass schon bald ein neues Rettungsprogramm für Griechenland notwendig wird. Positive Impulse hätten Hoffnungen auf neue Konjunkturprogramme in China verliehen.

Unter den Einzelwerten stachen Lanxess an der Dax-Spitze mit einem Plus von 2,7 Prozent heraus. Die Papiere des Spezialchemiekonzerns setzten damit ihre Erholung der vergangenen drei Handelstage fort.

BASF-Aktien kletterten um zwei Prozent. Die Anteile am weltgrößten Chemiekonzern waren zuletzt eher auf Talfahrt. Auch Titel von K+S knüpften an ihre Gegenbewegung an und gewannen gut zwei Prozent.

Bei den mittelgroßen Unternehmen standen die Aktien von Bilfinger mit einem Kursplus von mehr als drei Prozent nach Zahlen und einer bestätigten Jahresprognose ganz oben im Tableau. Nach einem schwachen ersten Halbjahr setzt der Bau- und Dienstleistungskonzern nun auf eine Belebung.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere auf 1,41 (Freitag: 1,40) Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,08 Prozent auf 133,44 Punkte. Der Bund Future verlor 0,25 Prozent auf 142,14 Punkte. Der Kurs der Gemeinschaftswährung Euro fiel. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,3280 (1,3373) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7530 (0,7478) Euro. Tsp

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