So war der Tag : Doch noch ins Plus

Gewinne an den US-Börsen haben den Dax zum Handelsschluss am Dienstag ins Plus gehievt. Der deutsche Leitindex legte um 0,2 Prozent auf 7849 Punkte zu, nachdem er zwischenzeitlich noch bis auf 7800 Punkte zurückgefallen war. Die runde Marke von 8000 Punkten blieb damit ebenso im Fokus der Anleger wie das am Freitag markierte Fünfjahreshoch. Der M-Dax brach seinen Rekordkurs zunächst ab und fiel um 0,5 Prozent auf 12 697 Punkte. Der Tec-Dax verlor belastet durch den Kurseinbruch der Software AG 1,5 Prozent auf 875 Punkte.

Händlerin Anita Paluch vom Broker Gekko Global Markets verzeichnete eine anhaltend positive Grundstimmung der Anleger. Nun bestätige auch das deutsche Verbrauchervertrauen den Trend anderer Frühindikatoren. Er zeige, dass der Motor Europas den Abwärtstrend gebrochen habe und auf Erholungskurs sei, meinte Paluch.

Die Titel von Thyssen-Krupp setzten sich mit einem Zuwachs von 2,7 Prozent an die Dax-Spitze. Börsianer begründeten dies damit, dass ein Verkauf der Werke in Brasilien und den USA wieder näher rückt. Einem lokalen Zeitungsbericht zufolge leiht sich der brasilianische Stahlkonzern CSN umgerechnet rund 1,5 Milliarden Euro für den Erwerb. Für Bayer ging es derweil nach einer negativen Studie von Barclays am Dax-Ende um 2,8 Prozent nach unten.

Nach Zahlen rutschten die Aktien der Software AG im Tec-Dax um 17 Prozent ab. Bei Deutschlands zweitgrößtem Softwareanbieter waren Umsatz und Gewinn im vierten Quartal leicht zurückgegangen. Hohe Investitionen und der Umbau des Beratungsgeschäfts hatten belastet.

Der Euro-Stoxx 50 stieg um 0,2 Prozent auf 2749 Punkte. In New York legte der US-Leitindex Dow Jones Industrial zum europäischen Handelsschluss um 0,4 Prozent zu.

Am deutschen Anleihemarkt stieg die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere von 1,35 Prozent am Vortag auf 1,37 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,26 Prozent auf 132,93 Punkte. Der Bund Future sank um 0,08 Prozent auf 141,82 Punkte. Der Kurs des Euro zog an und notierte zuletzt bei 1,3485 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs zuvor auf 1,3433 (Montag: 1,3444) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7444 (0,7438) Euro. Tsp

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