So war der Tag : Es geht wieder aufwärts

Dank guter Konjunkturdaten hat der Dax am Donnerstag seine Verluste seit Wochenbeginn wettgemacht. Der Dax gewann bis zum Handelsschluss 1,4 Prozent auf 8397 Punkte. Davor hatte der Leitindex drei Tage in Folge nachgegeben. Der M-Dax stieg am Donnerstag um 1,1 Prozent auf 14 748 Punkte und der Tec-Dax rückte um 1,8 Prozent auf 1039 Punkte vor. Der Eurozonen-Leitindex Euro-Stoxx-50 legte um 1,6 Prozent auf 2812 Punkte zu. Auch die US-Börsen starteten freundlich in den Handel.

In China, Deutschland und dem Euroraum waren die Einkaufsmanager-Indizes besser als erwartet ausgefallen. Sie drängten damit die anhaltende Unsicherheit über den genauen Zeitpunkt einer Drosselung der ultralockeren US-Geldpolitik in den Hintergrund. Die stärker als erwartet gestiegenen US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sorgten am Nachmittag für einen weiteren Kursschub. Marktstratege Ishaq Siddiqi von ETX Capital wies auf deren Bedeutung als Indikator für den Arbeitsmarkt hin. Die US-Notenbank Fed hat ihre künftige Geldpolitik vor allem an die Beschäftigungsentwicklung gekoppelt.

Die Aktien von Thyssen-Krupp bauten ihre Kursgewinne auf zuletzt 3,7 Prozent aus, nachdem das „Manager Magazin“ vorab berichtet hatte, der Industrie- und Stahlkonzern könnte eine mögliche Kapitalerhöhung mit Hilfe von Hedge-Fonds durchziehen. Damit waren die Titel hinter der Commerzbank Dax-Spitzenreiter. Thyssen wollte sich zu dem Thema nicht äußern. Ein weiterer Bericht des Magazins ließ die Commerzbank-Titel um 5,7 Prozent steigen. Dort hieß es, die Bundesregierung drücke beim Verkauf der staatlichen Beteiligung an dem Institut aufs Tempo. In den vergangenen Wochen sei mit mehreren potenziellen Interessenten gesprochen worden, darunter die UBS, der spanische Finanzkonzern Santander sowie die französische Großbank BNP Paribas.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere von 1,54 Prozent am Vortag auf 1,61 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,39 Prozent auf 132,25 Punkte. Der Bund Future sank um 0,13 Prozent auf 139,78 Punkte. Der Euro fiel. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,3323 (Mittwoch: 1,3384) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7506 (0,7472) Euro.Tsp

Mehr Börsenkurse und Finanzthemen unter:

www.tagesspiegel.de/wirtschaft/finanzen/

0 Kommentare

Neuester Kommentar