So war der Tag : Gebremster Aufstieg

Trotz der Regierungskrise in Italien hat der Dax am Montag moderat hinzugewonnen. Nach einem schwachen Start drehte der deutsche Leitindex am Nachmittag ins Plus und schloss mit einem Plus von 0,2 Prozent bei 7531 Punkten. Damit setzte der Dax seine Mitte November begonnene Rally fort. Der M-Dax rückte um 0,02 Prozent auf 11 899 Punkte vor. Der Tec-Dax sank hingegen um 0,5 Prozent auf 832 Punkte. Anleger hätten sich im Tagesverlauf bei Dax-Ständen unter 7500 Punkten eingedeckt, hieß es aus dem Handel.

Dies sowie der positive Auftakt der Wall Street hätten den Dax zunächst stabilisiert und dann für moderate Gewinne gesorgt.

Bester Dax-Wert waren die Aktien der Merck KGaA mit plus 1,5 Prozent. Bei Bankenwerten sah das Bild weniger freundlich aus: Neben der Regierungskrise in Italien belastete ein Medienbericht diese europaweit. Demzufolge droht europäischen Kreditinstituten eine Klage der Europäischen Union wegen möglicherweise manipulierter Zinssätze. Im Sog dieser Entwicklung büßten die Titel der Commerzbank als Dax-Schlusslicht 1,6 Prozent ein. Deutsche-Bank-Papiere gaben um 1,1 Prozent nach. Im M-Dax sackten die Titel der Aareal Bank um 4,3 Prozent ab.

Die Aktien von ThyssenKrupp stiegen nach Medienberichten zum Stahlgeschäft und vor Zahlen mit plus 0,2 Prozent in etwa auf dem Niveau des Marktes. Die Volkswagen-Titel (VW) gewannen nach deutlich gestiegenen Auslieferungen im November 0,7 Prozent. Die Papiere des Versicherers Talanx gingen nach zwischenzeitlich deutlichen Gewinnen prozentual unverändert aus dem Handel. Allerdings hatten sie bereits am Freitag mehr als zwei Prozent zugelegt. Der Börsenneuling steigt zur Wochenmitte in den M-Dax auf und ersetzt in diesem die Aktien der Douglas Holding.

Am deutschen Anleihemarkt fiel die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere von 1,03 Prozent am Freitag auf 1,00 Prozent.

Der Rentenindex Rex stieg um 0,10 Prozent auf 135,47 Punkte. Der Bund Future verlor 0,10 Prozent auf 145,59 Punkte. Der Kurs des Euro legte zu. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,2930 (Freitag: 1,2905) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7734 (0,7749) Euro. Tsp

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