So war der Tag : Gerade noch im Plus

Der Dax hat am Mittwoch leichten Auftrieb aus den USA erhalten und moderat im Plus geschlossen. Gemischt ausgefallene Unternehmenszahlen hingegen bremsten den Leitindex. Mit plus 0,2 Prozent bei 7708 Punkten ging er aus dem Handel. Der M-Dax schloss mit plus 0,3 Prozent bei 12 606 Punkten auf einem Rekordhoch. Der Tec-Dax gewann 1,9 Prozent auf 888 Punkte.

Positiv aufgenommene Daten zum US-Häusermarkt am Nachmittag hatten nur kurzzeitig für einen spürbaren Anstieg im Leitindex gesorgt. Die Gewinne bröckelten bis Handelsschluss weitgehend wieder ab.

Zu den schwächsten Dax-Werten zählten die Bankaktien. So büßten die Titel der Deutschen Bank und der Commerzbank jeweils rund 1,5 Prozent ein. Zu den Gründen zählten Gewinnmitnahmen sowie eine wachsende Unterstützung für die Aufspaltung von Banken. So kann laut Bundesbank-Präsident Jens Weidmann die Abspaltung riskanter Bankgeschäfte ein Baustein für ein stabileres Finanzsystem sein. Als größter Verlierer im deutschen Leitindex gingen Eon mit einem Abschlag von zwei Prozent aus dem Handel.

Im M-Dax büßten die Tui-Titel 5,4 Prozent ein. Europas größter Reisekonzern hat aktuell keine Absicht, ein Übernahmeangebot für seine britische Pauschalreise-Tochter Tui Travel abzugeben. Ein Börsianer sagte dazu, dass dadurch nun Hoffnungen auf Kostensenkungen bei Tui schwänden.

Der Euro-Stoxx 50 beendete den Handel mit minus 0,31 Prozent bei 2708,28 Punkten. Auch in Paris gab der Leitindex leicht nach, während in London moderate Gewinne verbucht wurden. In den USA legte der Dow Jones Industrial zum europäischen Handelsschluss um 0,42 Prozent zu und auch die Nasdaq-Indizes stiegen.

Am deutschen Rentenmarkt sank die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere von 1,30 Prozent am Vortag auf 1,26 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,17 Prozent auf 133,84 Punkte. Der Bund-Future legte um 0,31 Prozent auf 143,55 Punkte zu. Der Kurs des Euro gab bis zum Abend seine Gewinne wieder ab und notierte bei 1,3311 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,3330 (Dienstag: 1,3317) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7502 (0,7509) Euro. Tsp

Mehr Börsenkurse und Finanzthemen unter:

www.tagesspiegel.de/wirtschaft/finanzen/

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben